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Ashia Kamerun Non-Profit-Verein

Bildgalerie Operationen von missgebildeten Kindern

-> Details zum Projekt


28 Kinder wurden dank Ashia-Spendengeldern bereits erfolgreich operiert und sind wieder zu Hause!
51 Kinder wurden im November 2011 und im März 2012 operiert.
5 Kinder sind für die Operation im November 2012 vorgesehen.

Aktueller Stand Total: 84 Kinder

Kosten total für 1 Kind: etwa 1000 SFR
(Dokumentation mit Fotos, Transporte, Verpflegung, Operation, Vitaminkuren, Therapie, Spezialschuhe während Physiotherapie und Nachkontrollen)

Bilder sprechen mehr als Worte, sehen Sie selbst:

Halima, 8 Jahre

OP finanziert durch private Spenden (Stand April 2012: wird voraussichtlich im November 2012 behandelt)

Inmitten aller Kinder in Mayo Goum (wo wir im Moment eine neue Schule erbauen) erspähten wir ein Mädchen, das mühsam am Boden auf den Händen herum humpelte. Ihre Beine kann sie nicht wirklich benutzen. Auch sie setzte sich fröhlich lachend vor die Kamera. Da sie uns schon vorher aufgefallen war, wollten wir uns ihre Behinderung genauer anschauen. Als wir sie darauf ansprachen, entwischte umgehend das Lachen aus ihrem Gesicht. Sie schämte sich sehr dafür, obwohl sie vom Dorf weder ausgestossen noch ausgelacht wird. Dies tat uns in diesem Moment sehr leid. Doch es war wichtig für uns, ihr und ihrem anwesenden Onkel zu erklären, dass ihr geholfen werden kann. Wir gaben ihm unsere Karte und baten ihn, mit seiner Nichte nach Mayo Darle ins Spital zu fahren. Der Onkel versprach, es den Eltern der kleinen Halima (8 Jahre) mitzuteilen. Sie sei seit ihrer Geburt behindert, erzählte er. Und er sagte, sie werden sicherlich nach Mayo Darle gehen. Halima wird – wie die vielen anderen Kinder, denen wir bereits geholfen haben – erst nach ihrer Operation verstehen, dass es wichtig war, sie darauf anzusprechen. Denn wenn wir die Kids jeweils nach der OP sehen, sind sie wie ausgewechselt. Sie haben neues Selbstvertrauen, sprechen mit uns und sind vor allem gesund und munter.

Berkisu, 3 Jahre

OP finanziert durch Sandro Bisig (Stand April 2012: wird voraussichtlich im November 2012 behandelt)

Berkisu geht in Mayo Darle in den Kindergarten, wo auch ihre zwei älteren Brüder Daim und Mohammed in die Primarschule gehen. Die zwei Jungs tragen ihre kleine Schwester jeden Tag von zu Hause auf dem Rücken in den Kindergarten, da Berkisu keine Beine hat. Ihr Unterricht ist früher fertig als die Primarschule. So wartet sie jeweils draussen auf ihre beiden Brüder, die sie danach wieder nach Hause tragen. Was für ein Bild! Die zwei Jungs sind beide selber noch klein, zirka 7 und 9 Jahre alt. Berkisu hat schon früh gelernt, mit ihrer Behinderung umzugehen und sich zu behaupten. Sie kroch auf ihren Beinstummeln am Boden herum. An der einen Hand sind drei Finder zusammengewachsen. In Njinikom und Bafut kann ihr mit einer Operation und Prothesen geholfen werden.

März 2012: 41 angereiste Kinder aus Mayo Darle, Bangang, Ndop und Bafut mit Eltern und Pflegepersonal.
Diese Kinder wurden zwischenzeitlich dank Ashia-Spendengeldern bereits erfolgreich operiert. Details folgen.

Natacha Keyanmene Ngouanang, 3 Jahre

OP finanziert durch private Spende (im März 2012 operiert)

Natacha ist 3 Jahre alt und hat 3 Geschwister. Erst im Alter von 1 Jahr und 8 Monaten begann sie zu gehen. Als Natacha 2 Jahre alt war, bemerkte ihre Mutter, dass ihr Bein sich zu deformieren begann. Sie konnte sich eine Behandlung nicht leisten. Ihre Eltern sind sehr froh, dass ihrer Tochter nun geholfen werden kann.

Charinda Djouda Fuedji, 4 Jahre

OP finanziert durch Ashia Weihnachtssammlung 2011 (im März 2012 kurz nach unserem Foto operiert)

Charinda ist ein sehr kleines Mädchen, das als Frühgeburt zur Welt kam. Als sie ihre ersten Gehversuche machte, sah ihre Mutter, dass ihre Tochter eine Behinderung hat. Charinda hat noch 2 Geschwister und geht in den Kindergarten. Trotz ihrer Behinderungen ist sie ein aktives Mädchen und spielt überall mit, wo es für sie möglich ist. Ihre Familie lebt in einem bescheidenen kleinen Häuschen in der Nähe von Bangang. Sie ist froh, dass ihr nun geholfen werden kann. Ihr Rücken und ihre Beine sind stark deformiert.

Nidelle Noupong Ngoumela, 13 Jahre

OP finanziert durch private Spende (im März 2012 kurz nach unserem Foto operiert)

Nidelle ist ein Waisenkind, das bei ihrer Tante lebt. Die Familie ist sehr arm. Sie wohnen abgelegen in Bangang, wo die Strassen extrem schlecht sind. Nidelle wurde mit ihrer Deformation geboren. Sie wünschte sich so sehr, endlich operiert zu werden. Endlich kann ihr dank Ashia-Spendern geholfen werden.

Babitrie Belvitrie Mapanou, 4 Jahre

OP finanziert durch private Spende (im März 2012 operiert)

Babitrie ist 4 Jahre alt und hat 5 Geschwister. Ihre Eltern sind einfache Bauern und wohnen sehr abgelegen in Bangang, wo die Strassen extrem schlecht sind. Als sie 2 Jahre alt war, bemerkte ihre Mutter die beginnenden Deformationen an ihren Beinen. Von da an wurde es täglich schlechter. Trotz allem ist sie ein aufwecktes und fröhliches Kind. Ihre Eltern und sie freuen sich sehr über die durch Ashia-Spender ermöglichte Operation.

Divine Kevine Pagnou Ngouffo, 4 Jahre

OP finanziert durch Holzpunkt AG (im März 2012 operiert)

Divine ist 4 Jahre alt und hat 4 Geschwister. Ihre Eltern sind einfache Bauern und leben sehr abgelegen in Bangang, wo die Strassen extrem schlecht sind. Als Divine 2 Jahre alt war, begannen sich ihre Beine zu deformieren. Sie wurde erfolglos mit Vitaminkuren behandelt. Trotz ihrer Behinderung ist sie gut in der Gesellschaft integriert. Ihre Eltern sind sehr dankbar, dass ihrer kleinen Tochter geholfen werden kann.

Emelda Alontchi Tambou, 5 Jahre

OP finanziert durch Holzpunkt AG (im März 2012 operiert)

Emelda ist 5 Jahre alt und hat 5 Geschwister. Ihre Eltern sind einfache Bauern und leben in einem kleinen Dorfhäuschen in Bangang. Auch ihre ältere Schwester Tchelsey (Bild unten) hat Deformationen an den Beinen. Vor knapp 2 Jahren bemerkte ihre Mutter, dass mit Emeldas’ Beinen etwas nicht mehr stimmte. Während 4 Monaten wurde sie ohne Erfolg mit Kalzium behandelt. Emelda ist trotz ihrer Behinderung ein aktives Kind, das zur Schule geht. Sie freut sich sehr, dass ihr mit einer Operation geholfen werden kann. Die Eltern sind sehr dankbar, dass ihren zwei Töchtern dank Ashia-Spendern geholfen wird und die Deformitäten behandelt werden können.

Tchelsey Amatang Tambou, 6 Jahre

OP finanziert durch Holzpunkt AG (im März 2012 operiert)

Tchelsey ist 6 Jahre alt und hat 5 Geschwister. Ihre Eltern sind einfache Bauern und leben in einem kleinen Dorfhäuschen in Bangang. Auch ihre jüngere Schwester Emelda (Bild oben) hat Deformationen an den Beinen. Als Tchelsey 2 Jahre alt war, bemerkte ihre Mutter, dass mit ihren Beinen etwas nicht mehr stimmte. Trotz einer sofortigen Kalzium-Kur konnten die Deformationen bis heute nicht gestoppt werden. Obwohl ihr das Gehen schwer fiel, besuchte Tchelsey die Schule. Die Eltern sind sehr dankbar, dass ihren zwei Töchtern dank Ashia-Spendern geholfen wird und ihre Deformitäten behandelt werden können.

Ronel Nankeu, 4 Jahre

OP finanziert durch private Spende (im März 2012 operiert)

Ronel hat 5 Geschwister und seine Eltern sind einfache Bauern. Er wurde mit einem Klumpfuss und einem verdrehten Knie geboren. Er freute sich, dass ihm nun geholfen wurde. Ausser seiner Deformationen ist Ronel ein gesundes und fröhliches Kind. Seine Eltern wären finanziell nie in der Lage gewesen, ihm diese Operation zu ermöglichen. Seine Familie lebt in Bangang.

Aleck Mickel Tchoffo, 6 Jahre

OP finanziert durch Katrin Schellling’s Sammlung vom Dez. 2011 (im März 2012 operiert)

Aleck Mickel hat 4 Geschwister. Seine Eltern sind einfache Bauern. Vor einem Jahr bemerkte seine Mutter, dass mit seinen Beinen etwas nicht mehr stimmt. Der Junge wurde während 4 Monaten mit Kalzium behandelt, um die Deformation zu stoppen.Leider ohne Erfolg. Aleck Mickel lebt mit seiner Familie sehr abgelegen in Bangang, wo die Strassen extrem schlecht sind. Er besuchte trotz allem den Kindergarten. Über seine Operation freute er sich sehr. Die Eltern sind überaus dankbar, dass ihrem kleinen Sohn geholfen wurde.

Rodest Djulong Fopa, 6 Jahre

OP finanziert durch private Spende (im März 2012 operiert)

Rodest hat 5 Geschwister. Seine Eltern sind einfache Bauern und leben sehr abgelegen in Bangang, wo die Strassen extrem schlecht sind. Seit seiner Geburt hat Rodest Deformationen an den Beinen. Trotz allem ging er zur Schule und ist dort gut integriert. Seine Eltern sind sehr froh, dass Rodest nun mit einer Operation geholfen werden konnte.

Kelida Nzangue Melachio, 10 Jahre

OP finanziert durch private Spende (im März 2012 operiert)

Kelida hat 6 Geschwister. Ihre Eltern sind Bauern und sie leben weit abgelegen in Bangang, wo die Strassen extrem schlecht sind. Ihr Tageseinkommen ist sehr gering. Seit der Geburt an schmerzten Kelidas’ Knie sehr. Trotz dessen, dass ihr seit 1 Jahr Kalzium verabreicht wurde, konnte die Deformation nicht gestoppt werden. Ausser ihrer Deformation ist Kelida ein fröhliches und aufgewecktes Mädchen, das gerne mit ihren Freunden spielt. Die Eltern und Kelida freuen sich sehr, dass ihr nun geholfen werden kann.

Merveille Ngainwo, 5 Jahre

OP finanziert durch Ashia Weihnachtssammlung 2011 (im März 2012 operiert)

Merveille hat noch 3 Geschwister. Sie leben im Hinterland von Bangang, wo die Strassen extrem schlecht sind. Ihre Deformation wurde im Alter von 2 Jahren festgestellt. Es wurde von Tag zu Tag schlimmer. Ausser ihrer Deformation am Bein ist Merveille gesund und ein aufgewecktes und fröhliches Kind. Sie freute sich so sehr darüber, dass ihr endlich geholfen wurde. Die Bilder sprechen mehr als Worte. Endlich würden sie ihre Klassenkameraden nicht mehr deswegen hänseln. Die Eltern sind unendlich dankbar über die Operation, die Ashia-Spender ihrer Tochter geschenkt haben.

Ebokem Gift Ajeawung, 4 Jahre

OP finanziert durch private Spende (im März 2012 operiert)

Ebokem Gift’s Familie hat 6 Kinder. Sie wurde mit diesen Deformationen geboren. Ihre Eltern sind einfache Bauern. Ihre Mutter ist krank. Ebokem Gift ist ausser ihren Beinen ein gesundes Kind. Sie freut sich sehr, dass ihr endlich geholfen werden kann. Die Eltern sind überaus dankbar, dass Spender ihrer kleinen Tochter zu einer Operation verholfen haben. Ihre Familie lebt in Bangang.

Kingsley Asobo, 5 Jahre

OP finanziert durch private Spende (im März 2012 operiert)

Kingsley wurde ohne Behinderung geboren. Bis im Alter von 3 Jahren ging es ihm sehr gut. Dann begann sein Problem mit den Beinen. Alle Versuche, seine Deformierung der Beine zu stoppen, sind misslungen. Auch sein Vater und weitere Familienmitglieder väterlicherseits haben ähnliche Probleme. 9 Monate später brachten die Eltern ihn ins Spital nach Nkinikom, wo er operiert werden sollte (dort entstand das Foto links). Da die Eltern nicht in der Lage waren, seine Operation zu bezahlen, musste er ohne Operation wieder nach Hause gehen. Nun kann ihm dank Ashia-Spendern 15 Monate später endlich geholfen werden. Kingsley wohnt mit seiner Familie in der Nähe von Bafut.

Stervine Ngounda, 7 Jahre

OP finanziert durch private Spende (im März 2012 operiert)

Stervine ist 7 Jahre alt und das jüngste Kind in der Familie. Sie wurde ohne Behinderung geboren und hatte bis sie 4 Jahre alt war keine Probleme mit ihren Beinen. Dann begannen ihre Beine sich zu deformieren. Ihre Familie war nicht in der Lage, ihr zu helfen. Das Geld ist sehr knapp. Sie wohnen in der Nähe von Ndop.

David Wango, 7 Jahre

OP finanziert durch private Spende (im März 2012 operiert)

David wurde ohne Behinderung geboren. Als er zu gehen begann, wurden seine Beine immer stärker deformiert. Seine Familie versuchte ihm mit Medikamenten zu helfen, was leider nichts gebracht hat. Er musste operiert werden. Er ist das 5. Kind von 7 in seiner Familie. Seine Eltern konnten sich die Operation nicht leisten. Die Mutter erzählte, David sei glücklicherweise das einzige ihrer Kinder mit diesem Problem. Pfarrer Cosmas von Ndop hat der Familie gesagt, sie sollen sich in Bafut melden, vielleicht könne ihm dort jemand helfen. Sie wohnen in Ndop.

Stephanie Abu, 12 Jahre

OP finanziert durch private Spende (im März 2012 operiert)

Stephanie wurde ohne Behinderung geboren. Im Alter von 9 Jahren begannen sich ihre Beine zu deformieren. Sie wurde kurze Zeit später ins Spital gebracht. Ihre Familie konnte sich eine Operation nicht leisten. Dank Ashia-Spendern konnte ihr nun mehr als 2 Jahre später doch noch geholfen werden. Sie wohnen in Ndop.

Gracious Kachanyi, 4 Jahre

OP finanziert durch private Spende (im März 2012 operiert)

Gracious wurde ohne Behinderung geboren und konnte bis im Alter von 3 Jahren sehr gut gehen. Dann begannen sich ihre Beine zunehmendst zu deformieren. Gracoius konnte deswegen fast nicht mehr gehen und ihr täglicher Schulweg wurde zum grossen Problem. Sie wurde ins Spital gebracht, wo der Familie gesagt wurde, dass ihr nur eine Operation helfen kann. Die Familie hatte das Geld dazu nicht. Sie wohnen in der Nähe von Ndop.

Stessyclaire Fien, 6 Jahre

OP finanziert durch private Spende (im März 2012 operiert)

Stessyclaire hatte starke O-Beine. Die Grossmutter erzählte, sie ist die Erstgeborene in der Familie und kein anderes Geschwister oder Familienmitglied habe die gleichen Deformationen. Als sie zu gehen begann, wurden ihre Beine immer mehr deformiert. Die Familie konnte sie aus finanziellen Gründen nie in ein Spital schicken. Sie waren sehr in Sorge, wie und woher sie das Geld dafür aufbringen können. Sie baten den Pfarrer in ihrem Dorf um Hilfe, weil sie so verzweifelt waren und nicht mehr weiter wussten, wie sie Stessyclaire helfen sollen. Ihre Familie wohnt in Ndop.

Minette Botata, 12 Jahre

OP finanziert durch private Spende (im März 2012 operiert)

Minette ist das 7. Kind einer Familie mit 9 Kindern. Sie wurde ohne Behinderung geboren. Im Alter von 3 Jahren begannen sich ihre Beine zu deformieren. Die Mutter dachte lange Zeit, es werde sich von alleine mit der Zeit wieder auswachsen. Ihr wurde vom Pfarrer ihrer Gemeinde gesagt, sie soll mit ihr nach Njinikom ins Spital fahren. Ohne eine Operation würde sie nie wieder gesund werden. Ihre Familie lebt in Bamunka, in der Nähe von Ndop.

Mary Hope Pihinu, 4 Jahre

OP finanziert durch private Spende (im März 2012 operiert)

Mary Hope wurde mit ihrer Behinderung geboren. Sie wurde sofort ins Spital gebracht, wo die Diagnose «Spina Bifida» (offener Rücken) gestellt wurde. Die Eltern hatten keine finanziellen Mittel, ihr irgendwie zu helfen. Der Kleinen ging es zunehmendst schlechter und sie konnte bis vor der Operation nur noch sitzen. Die Eltern hätten ihr so gerne geholfen, doch sie hatten keine Möglichkeit. Sie wohnen in der Nähe von Ndop.

Adrian Njotunyi, 4 Jahre

OP finanziert durch private Spende (im März 2012 operiert)

Adrian ist das älteste Kind und hat noch ein kleineres Geschwisterchen. Er ist ohne Behinderung geboren. Im Alter von 15 Monaten begann er zu gehen. 9 Monate später fing sein Problem mit der Deformation an den Beinen an. Seine Eltern waren deswegen bis vor der Operation noch nie in einem Spital gewesen. Nun konnte ihm dank Ashia-Spendengeldern geholfen werden. Adrian ist ein sehr fröhlicher, kleiner Junge, der ständig lacht. Seine Familie lebt in Bamunka, in der Nähe von Ndop.

Prisca Ngoella, 5 Jahre

OP finanziert durch private Spende (im März 2012 operiert)

Prisca ist das 3. Kind von 4 in ihrer Familie. Sie wurde ohne Behinderung geboren. Als sie 2 Jahre alt war, stürzte sie und verstauchte sich dabei stark ihr linkes Knie. Sie wurde umgehend ins Spital zur Behandlung gebracht. Als sie danach wieder zu gehen begann, wurden ihre Beine deformiert. Ihre Familie lebt in Bamunka, in der Nähe von Ndop.

Stacy Kine, 5 Jahre

OP finanziert durch private Spende (im März 2012 operiert)

Stacy und ihre Zwillingssschwester Tracy wurden ohne Deformationen geboren. Im Alter von 1 1/2 Jahren begannen sie zu gehen. Danach wurden ihre Beine von Tag zu Tag bis zur Operation hin mehr verbogen. Alle Versuche, es zu stoppen, waren vergeblich gewesen. Bereits vor zwei Jahren hätten beide Schwestern operiert werden sollen. Doch ihre Famile konnte es sich nicht leisten. So wurde ihre Behinderung immer schlimmer. Der tägliche Schulweg wurde zum grossen Problem. Ihre Familie lebt in Ndop.

Tracy Kine, 5 Jahre

OP finanziert durch private Spende (im März 2012 operiert)

Tracy und ihre Zwillingssschwester Stacy wurden ohne Deformationen geboren. Im Alter von 1 1/2 Jahren begannen sie zu gehen. Danach wurden ihre Beine von Tag zu Tag bis zur Operation hin mehr verbogen. Alle Versuche, es zu stoppen, waren vergeblich gewesen. Bereits vor zwei Jahren hätten beide Schwestern operiert werden sollen. Doch ihre Famile konnte es sich nicht leisten. So wurde ihre Behinderung immer schlimmer. Der tägliche Schulweg wurde zum grossen Problem. Ihre Familie lebt in Ndop.

Mabel Zinkeng, 13 Jahre

OP finanziert durch Ashia Weihnachtssammlung 2011 (voraussichtlich Ende März 2012 operiert)

Mabel ist das 6. Kind von 7 in ihrer Familie. Sie hat beidseitig deformierte Beine. Sie wurde mit ihrer Behinderung geboren. Ihre Eltern brachten sie in diverse verschiedene Spitäler, wo ihr niemand helfen konnte. Im Jahr 2007 wurde sie bereits einmal in Njinikom operiert. Leider verstand die Familie nicht, dass sie die Prothesen nicht früher wegnehmen dürfen, als der Arzt es erlaubt. So kam die Deformation erneut zurück. Ihre Eltern sind nicht in der Lage, eine zweite Operation zu finanzieren. Sie leben in Fontem.

Hasana Bin Ndzi, 5 Jahre

OP finanziert durch Ashia Weihnachtssammlung 2011 (voraussichtlich Ende März 2012 operiert)

Hasana wurde als eines von Zwillingen gesund geboren. Mit zwei Jahren begannen sich ihre Beine zu deformieren. Ihre Eltern brachten sie zu einem traditionellen Doktor, der sie ohne Erfolg behandelte. Danach brachten sie ihre Tochter in verschiedene Spitäler. Ihr Gesundheitszustand wurde ständig schlechter. Ihre Eltern haben noch weitere 9 Kinder und sie können sich eine Operation nicht leisten.

Christain Yongu, 3 Jahre

OP finanziert durch Ashia Weihnachtssammlung 2011 (voraussichtlich Ende März 2012 operiert)

Christain wurde ohne jegliche Probleme an den Beinen geboren. Mit 1 Jahr begann er zu gehen und seine Beine wurden deformiert. Täglich wurde es schlimmer. Im Spital Sajocah in Bafut wurde erfolglos versucht, ihm mit Beinschienen zu helfen. Er braucht eine Operation, um seine Beine zu korrigieren. Sein Vater übernimmt einen Teil der Operation. Die Familie lebt in Baba, in der Nähe von Ndop.

Loic Nempa, 11 Jahre

OP finanziert durch Ashia Weihnachtssammlung 2011 (voraussichtlich Ende März 2012 operiert)

Loic wurde gesund geboren. Es ging ihm gut, bis er zu gehen begann. Seine Beine wurden immer schiefer. Vorallem das linke Bein ist mittlerweile sehr schlimm deformiert. Seine Eltern hofften, es würde von alleine wieder gut werden. Leider war es wie in allen Fällen nicht so und seine Eltern können sich keine Operation leisten. Bereits zwei Jahre zuvor sagten die Ärzte, Loic benötige einen chirurgischen Eingriff. Er schämt sich sehr für seine Behinderung. Nun kann ihm dank Ashia-Spendengeldern endlich geholfen werden.

Mofoua Remedies, 13 Jahre

OP finanziert durch Ashia Weihnachtssammlung 2011 (voraussichtlich Ende März 2012 operiert)

Mofoua wurde ohne Behinderung geboren. Sie begann sehr spät – im Alter von 4 Jahren – mit ersten Gehversuchen. Kaum konnte sie laufen, begannen sich ihre Beine zu deformieren. Sie stürzte deswegen sehr oft und hatte etliche Verletzungen. Jedes Mal brachten sie ihre Eltern zu einem traditionellen Doktor und ihre Deformierungen wurden ständig noch schlimmer. Mofoua kann wegen ihrer Behinderung keine Schule besuchen. Sie hofft so sehr, bald gesund zu sein, damit sie endlich zur Schule gehen kann.

Hawaou Koulou, 15 Jahre

OP finanziert durch Ashia Weihnachtssammlung 2011 (im März 2012 kurz nach unserem Foto operiert)

Hawaou ist 14 Jahre alt. Sie wurde ohne Behinderung geboren. Als sie 10 Jahre alt war, begannen ihre Schmerzen in den Beinen. Ihre Eltern brachten sie ins Spital von Banyo und zu einem traditionellen Doktor. Niemand konnte ihr helfen. Beide Knie stossen gegeneinander und sie kann deswegen nur schwer gehen. Wegen ihrer Behinderung ging sie bis heute nie zur Schule. Sie und ihre ganze Familie hofft so sehr, dass ihre Beine eines Tages wieder gesund sein werden. Ihre Familie lebt in der Nähe von Mayo Darle.

Ousmanou Aboubakar, 16 Jahre

OP finanziert durch Ashia Weihnachtssammlung 2011 (im März 2012 operiert)

Ousmanou Aboubakar wurde ohne Behinderung geboren. Als er 5 Jahre alt war, stürzte er und brach sich sein linkes Bein. Ein traditioneller Doktor hatte vergeblich versucht, ihm zu helfen. Er hofft, bald wieder ganz gesund zu sein. Er wohnt in der Nähe von Mayo Darle.

Nouhou Gibrilla, 16 Jahre

-> Kurzfilm von Nouhou

OP finanziert durch Ashia Weihnachtssammlung 2011 (im März 2012 kurz nach unserem Foto & Film operiert)

Nouhou geht in die fünfte Klasse. Er ist der älteste von einer Familie mit 7 Kindern. Er wurde ohne Behinderung geboren. Als er zwei Jahre alt war wurde er krank. In einem Spital erhielt er zwei Spritzen dagegen. Nach dieser Behandlung wurde er gelähmt und blieb bis heute so. Er kann nicht mehr aufrecht stehen. Nouhou, seine Familie und sein ganzes Dorf hoffen so sehr, dass er nach der Behandlung im Spital von Njinikom wieder aufrecht stehen kann. Er wohnt in der Nähe von Mayo Darle.

Benedict Nginyuy, 7 Jahre

OP finanziert durch Ashia Weihnachtssammlung 2011 (im März 2012 kurz nach unserem Foto operiert)

Benedict ist 7 Jahre alt. Er wurde ohne Behinderung geboren. Als er zwei Jahre alt war und zu gehen begann, entdeckten seine Eltern, dass mit seinen beiden Beinen etwas nicht stimmt. Bis heute wurde nichts dagegen unternommen. Er wuchs, wurde schwerer und seine Beine wurden zunehmendst schiefer. Für Benedict wurde das Gehen täglich schwieriger. Er freut sich sehr, dass ihm endlich geholfen werden kann. Seine Familie lebt in der Nähe von Mayo Darle. Weil er eine Hautkrankheit hatte und deswegen die Infektionsgefahr zu gross war, wurde er im Spital Njinikom zuerst von Kopf bis Fuss mit einer weissen Salbe eingeschmiert, bevor sie ihn operieren konnten.

Shadrak Gewe, 7 Jahre

OP finanziert durch private Spende (im März 2012 operiert)

Shadrack ist 7 Jahre alt und der kleinere Bruder von Levis (Bild unten). Er konnte wegen seinen beiden Klumpfüsse bis heute nicht zur Schule gehen. Er hofft so sehr, dass er bald gesund sein wird. Er wurde mit dieser Behinderung geboren. Die Eltern waren nach der Geburt von ihm und seinem Bruder so verängstigt und haben keine weiteren Kinder mehr bekommen. Zu gross war ihre Angst, alle ihre Kinder werden mit der selben Behinderung geboren. Seine Familie lebt in Banyo.

Levis Gewe, 9 Jahre

OP finanziert durch private Spende (im März 2012 operiert)

Levis ist 9 Jahre alt und der ältere Bruder von Shadrack (Bild oben). Er konnte wegen seinen beiden Klumpfüsse bis heute nicht zur Schule gehen. Er wurde mit dieser Behinderung geboren. Die Eltern waren nach der Geburt von ihm und seinem Bruder so verängstigt und haben keine weiteren Kinder mehr bekommen. Zu gross war ihre Angst, alle ihre Kinder werden mit der selben Behinderung geboren. Er kann es kaum erwarten, endlich gesunde Füsse zu haben. Seine Familie lebt in Banyo.

Aichatou Ndgedfon, 6 Jahre

OP finanziert durch private Spende (im März 2012 operiert)

Aichatou ist 6 Jahre alt. Ihre Behinderung wurde bemerkt, als sie als Kleinkind aufzustehen begann und zu gehen versuchte. Ihre Eltern sahen, dass ihre Beine nicht gerade waren. Beide Beine sind verdreht von den Knien abwärts. Aichatou geht in die erste Klasse. Sie freut sich, bald wieder gerade und gesunde Beine zu haben. Ihre Familie lebt in Banyo.

Ousmanou, 10 Jahre

OP finanziert durch Ashia Weihnachtssammlung 2011 (im März 2012 operiert)

Seine Familie lebt in Mayo Darle. (Komplette Kurzgeschichte folgt.)

Gabdou Mohamadou, 2 Jahre

OP finanziert durch Ashia Weihnachtssammlung 2011 (im März 2012 operiert)

Seine Familie lebt in Banyo. (Komplette Kurzgeschichte folgt.)

März 2012:
Spendenübergabe für 13 weitere Kinder
aus der Region Bangang.

März 2012:
Im Krankenzimmer bei einigen operierten Ashia-Kindern im Spital von Njinikom.

März 2012:
Spendenübergabe für 9 weitere Kinder
aus der Region Mayo Darle und Banyo.

März 2012:
Spendenübergabe für 18 weitere Kinder
aus der Region Ndop und Bafut.

März 2012: 12 Kinder mit Eltern, Freunden und Betreuern aus Mayo Darle nach ihrer Operation.
Die strahlenden Gesichter sagen alles darüber, wie es ihnen heute geht. Wir bedanken uns bei unseren Spendern!

November 2011: 7 angereiste Kinder aus Mayo Darle, OPs finanziert durch private Spenden.
Diese Kinder wurden zwischenzeitlich bereits erfolgreich operiert.
v.l.n.r. hinten: Sr. aus Njinikom, Sakinatou Aliou mit ihrer Mama, Karimatou Ousmanou, Aicha Gidadou, Sr. Scholastica
vorne: Hassana, Ngozo Lamy Douel Laurent, Burinyuy Ridwan, Fale

Kena Melisia, 4 Jahre

OP finanziert durch Katrin Schelling’s Sammlung vom Dez. 2011 (Ende 2011 operiert)

-> Kurzfilm von Melisia

Kena Melisia wohnt in Njenka Hausa in Bali Nyonga. Sie wurde im März 2007 geboren. Ihre Eltern sind unverheiratet und sehr jung. Sie wohnen nicht zusammen, weil sie nicht in der Lage sind, ihren eigenen Lebensunterhalt zu meistern. Aus diesem Grund ging die Mutter von Melisia zurück zu ihren Eltern und trennte sich vom Kindsvater. Melisia ist in ihrer Familie die einzige, die eine Behinderung hat. Die Eltern können sich nichts leisten und kämpfen täglich um ihr Überleben. Ein Spezialist hat Melisia untersucht und festgestellt, dass sie dringend eine Operation benötigt, weil ihre Beine sehr stark o-förmig gewachsen sind. Mit diesen Beinen kann sie nur sehr schlecht gehen. Das Kind spricht, isst, trinkt und sieht ganz normal. Sie benötigte bis jetzt keine Gehhilfen, da sie keine längeren Strecken gehen musste. Doch dadurch konnte sie bis heute noch nicht eingeschult werden. Beim Gehen schmerzen ihre Beine. Ihre Familie und ihr Umfeld akzeptiert sie trotz ihrer Behinderung. Sie versucht immer wieder, mit ihren Altersgenossen mitzuhalten und zu spielen.

Hassana, 6 Jahre

OP finanziert durch Katrin Schelling’s Sammlung vom Dez. 2011 (Ende 2011 operiert)

Hassana ist 6 Jahre alt. Sie wurde normal geboren und im Alter von etwa 6-7 Monaten begann sie auf dem Boden zu krabbeln. So begann das Unglück. In der Küche an der Feuerstelle kam sie mit ihrer Hand und dem Arm ins Feuer. Sie zog sich dabei sehr schlimme Verbrennungen zu. Die Eltern brachten sie ins Spital von Mayo Darle, wo sie einer Behandlung unterzogen wurde. Als die Eltern jedoch wieder mit ihr zu Hause waren, vernachlässigten sie die Instruktionen des Spitals und Hassanas Arm wurde steif. Sie kann ihn bis heute nicht mehr bewegen. Sie freut sich sehr darauf, das sie wieder gesund werden wird.

Miguel Gadinga, 3 Jahre

OP finanziert durch Katrin Schelling und ihre Brillen-Sammel-Aktion (im November 2011 operiert)

-> Kurzfilm von Miguel

Miguel wohnt in Mbatmandet Bali Nyonga mit seinen Grosseltern. Er wurde mit deformierten Knie geboren. Die Grosseltern konsultierten einen Spezialisten, der ihnen sagte, dass Miguel dringend eine Operation benötigt. Sie kamen ins katholische Spital von Bali Nyonga und baten Schwester Justine um Hilfe. Glücklicherweise konnte Ashia genau in der selben Zeit eine Spende einnehmen und Miguel damit zu einem gesunden Leben verhelfen. Seine Eltern freuen sich riesig, ihn bald wieder normal gehend zu sehen. Seit seiner Geburt waren sie sehr besorgt, ihn so zu sehen. Er kann wegen seiner Deformation kaum gehen und nicht wie andere Kinder herum toben oder andere Aktivitäten ausführen.

Mazoudou Aminou, 7 Jahre

OP finanziert durch private Spende (im März 2012 operiert)

Mazoudou ist 6 Jahre alt. Er sollte bereits eingeschult werden, doch wegen seiner Behinderung konnte er nicht hingehen. Er wurde normal geboren. Im Alter von 2 Jahren, als er mit Gehen begann, stürzte er und brach sich dabei seine Knie. Er wurde ins Spital gebracht. Dort konnte ihm leider nicht geholfen werden. Kein Knochen-Spezialist war in der ganzen Umgebung. Seit da an hat er sehr schiefe Beine. Er freut sich sehr, dass er nach der Operation endlich gesunde Beine hat und die Schule besuchen kann. Seine Familie lebt in Banyo.

Burinyuy Ridwan, 4 Jahre

OP finanziert durch private Spende (im November 2011 operiert)

Ridwan ist 4 Jahre alt. Er hat eine Zwillingsschwester, welche normal geboren wurde. Er jedoch wurde mit seiner Behinderung der Beine zur Welt gebracht. Er hat sehr schlimm verdrehte Beine. Dies behindert ihn stark beim Gehen. Er hat bereits das Schulalter erreicht, doch wegen seiner Behinderung kann er nicht hingehen. Seine Familie freut sich sehr und hofft, dass er bald gesund sein wird und wie ein normaler Junge gehen kann.

Karimatou Ousmanou, 13 Jahre

OP finanziert durch Ashia Weihnachtssammlung 2010 (im November 2011 operiert)

Ousmanou ist 13 Jahre alt. Sie wurde normal geboren und besuchte die Schule. Sie geht inzwischen bereits in die 6. Primarschule. Vor ein paar Monaten hatte sie Schmerzen in den Füssen. Das war der Anfang ihrer Probleme. Beide Füsse begannen sich nach innen zu drehen. Nun kann sie nicht mehr richtig gehen und es bereitet ihr grosse Schmerzen. Sie ist sehr aufgeregt, dass ihr nun endlich geholfen werden kann und ihre Füsse korrigiert werden, damit sie die Schule wieder besuchen kann.

Aicha Gigadou, 13 Jahre

OP finanziert durch Ashia Weihnachtssammlung 2010 (im November 2011 operiert)

Aicha ist 13 Jahre alt. Sie wurde normal geboren und besuchte die Schule. Als sie 6 Jahre alt war, fühlte sie sich immer mehr kränklich und ihre Beine begannen, schief zu wachsen. Sie hatte oft Wunden. Ihre Eltern brachten sie ins Spital. Dort war leider kein Knochen-Spezialist und nur die Wunden konnten behandelt werden. Die Deformation der Beine blieb bestehen. Damit kann sie nur mit grosser Mühe gehen. Sie ist sehr glücklich und dankt den Ashia-Spendern, die an sie gedacht haben und ihr eine Operation ermöglichen!

Njamina Amada, 2 1/2 Jahre

April 2012 nach Operation ihrer Füsse

Njamina Amada, 1 Jahr (vor den Operationen)

November 2011 nach Operation ihrer Knie

Njamina Amada, 2 1/2 Jahre

2. OP finanziert durch private Spende (im November 2011 operiert, zweite Operation Füsse)
1. OP finanziert durch Facebook-Sammlung (Stand November 2011: erster Teil Operation Knie erledigt)

Inzwischen ist Njamina 2 1/2 Jahre alt. Sie wurde geboren mit verdrehten Händchen, Knien und Füsschen. Die erste Operation wurde im März 2011 erfolgreich durchgeführt. Nun muss sie zur zweiten Operation (Füsse). Es wäre für das Kleinkind zu viel gewesen, alle Operationen auf einmal durchzuführen. Ihre Familie freut sich sehr, dass ihrer süssen kleinen Tochter geholfen wird.

Vorgeschichte: Sie ist 1 Jahr alt und konnte nicht gehen, weil sie deformierte Hände, Beine und Füsse hatte. Sie wurde mit all diesen Deformationen geboren. Ihre Eltern sind sehr arm. Der Vater arbeitet ab und zu, in dem er zu Kühen von jemandem in der Nähe von Banyo mitten im Busch schaut. Die Mutter ist während dessen zu Hause und schaut zu den Kindern. Das Kind war oft kränklich und schaute sehr zerbrechlich aus. Die Mutter strengte sich schon früh an, um mit dem Kind das Spital in Bafut zu erreichen. Sie wollte arrangieren, dass ihr geholfen werden kann. Doch als sie die Kosten dafür hörte, gingen sie voller Enttäuschung wieder nach Hause. Sie waren nicht in der Lage, dies auf irgend eine Art und Weise zu finanzieren. Die Schwestern entdeckten das Kind, als sie krank ins Spital in Mayo Darle gebracht wurde. Sie sollte bereits mit der ersten Gruppe der Ashia-Kinder zur Operation gebracht werden. Doch die Kleine hatte sehr hohes Fieber und konnte deswegen damals nicht gehen. Nun bekam sie eine zweite Chance und konnte zur Operation gebracht werden. Die Eltern sind sehr bemüht und bekümmert, dass ihre Tochter bald ganz normal und frei ihrer Behinderungen sein wird.

Ngozo Lamy Douel Laurent, 2 1/2 Jahre

OP finanziert durch private Spende (im November 2011 operiert)

Laurent ist 2 1/2 Jahre alt. Er hat verdrehte Knie. Er wurde normal geboren. Als er mit 2 Jahren zu gehen begann, sahen die Eltern, dass die Beine immer mehr gegeneinander wuchsen. Der Kleine kann damit kaum mehr gehen. Er würde bald zur Schule kommen, doch ihre Situation mit der Behinderung macht es ihm schwer. Er kann so nicht zur Schule gehen. Die ganze Familie ist sehr glücklich, dass ihr Kind dank Ashia-Spendern bald wieder gerade Beine hat und ohne Probleme gehen kann!

Sakinatou Aliou, 5 Monate

OP finanziert durch private Spende (im November 2011 operiert)

Aliou wurde mit ihren Behinderungen geboren. Sie hat zwei nach innen verdrehte Beinchen. Ihre Mutter hofft sehr, dass es bald Besserung für ihr kleines Töchterchen gibt und dankt den Ashia-Spendern für ihre Hilfe.

Fale, 6 Jahre

OP finanziert durch private Spende (im November 2011 operiert)

Fale wurde normal geboren. Die Krankheit begann im Alter von 3 Jahren. Seine Eltern versuchten ihn ins Spital zu bringen, aber es war kein Spezialist in der gesamten Gegend, der ihm helfen konnte. Dieser Arzt konnte nur wenig zur Heilung beitragen. Meistens sitzt Fale nun wieder wie ein Kleinkind am Boden, weil es seinem Bein immer schlechter geht. Er geht in die zweite Klasse der Primarschule. Seine Eltern hoffen so sehr, dass er bald wieder normal gehen kann. Sie danken den Ashia-Spendern von ganzem Herzen!

März 2011: 5 neu angereiste Kinder zur Operation aus Mayo Darle
OPs finanziert durch Hertig Reisen AG Pfäffikon SZ (2), Facebook-Sammlung (3)
v.l.n.r.: Njamina Amada mit ihrer Mama, Sister Scholastica, Faleh Njedou, Katja Bruhin, Fabilatou Amidou, Felix Bruhin, Ausche Ndongmo, Mohamadou Oumarou

Mohamadou Oumarou, 13 Jahre

OP finanziert durch Facebook-Sammlung (Stand Juni 2011: nach Operation zu Hause)

Er ist ein Schuljunge von 13 Jahren. Er geht in die zweite Klasse der Sekundarschule und ist das zweitälteste Kind von fünf Kindern. Seine Eltern sind einfache Bauern, die sich ihr Leben zu managen versuchen. Der Junge stürzte während dem Sportunterricht auf dem Fussballfeld und zog sich eine Armverletzung zu. Seine Eltern waren nicht in der Lage, seine Heilung zu finanzieren. Die Schulaufseher brachten ihn 8 Monate später zu einem traditionellen Knochen-Doktor. Dieser praktizierte erst seit ein paar Monaten. Er wollte den Arm erneut brechen, was äusserst schwierig war. Sie suchten nach einer Lösung und wurden ins Spital nach Mayo Darle geschickt. Er hatte Glück und durfte mit den anderen behinderten Kindern zur Operation nach Njinikom fahren. Er ist sehr glücklich, dass er wieder gesund zur Schule gehen kann. Er konnte vor der Operation nicht mehr schreiben. Sein Arm schmerzte ihn zu sehr. Er ist so glücklich, dass ihm Spender geholfen haben.

Faleh Njedou, 10 Jahre

OP finanziert durch Hertig Reisen AG Pfäffikon SZ (Stand Juni 2011: nach Operation zu Hause)

Sie ist 10 Jahre alt und in der vierten Klasse der Government Primary School in Mayo Darle. Ein paar Jahre zuvor hatte sie einen Sturz von einem Guavenbaum und brach sich dabei den Arm. Sie wurde zu einem traditionellen Doktor für Knochen gebracht. Er band ihr den Arm sehr stark zusammen. Als sie schlussendlich kein Gefühl mehr im Arm hatte, erlaubte der Arzt, den Verband zu entfernen. Die Eltern suchten Hilfe und fanden keine Lösung. Bis zu dem Tag, als der Mutter jemand erzählte, sie soll im Spital in Mayo Darle fragen. Per Zufall wurde sie ein paar Tage vorher gebracht, als die Schwester die anderen behinderten Kinder für den Transport ins Spital Njinikom parat machen wollte. Sie hatte Glück und bekam dank Spenden die Möglichkeit, mit zu reisen. Faleh und ihre Mutter sind sehr dankbar, dass grosszügige Spender ihr geholfen haben!

Fabilatou Amidou, 13 Jahre

OP finanziert durch Hertig Reisen AG Pfäffikon SZ (Stand April 2012: noch in Physiotherapie)

Als Fabilatou 5 Jahre alt war, wurde sie gegen Kinderlähmung geimpft. Der Schutzstoff infizierte ihre Beine und ihre rechte Hand, erzählte ihre Familie. Nach einiger Zeit brachten sie Fabilatou ins Spital in Batouri. Sie wurde an den Beinen operiert, aber die OP war nicht erfolgreich. Sie kam humpelnd und hinkend nach Hause. Sie konnte später dann gar nicht mehr gehen und das Haus nicht mehr verlassen. So wurde bei der Grossmutter zurück gelassen. Die alte Dame dachte, am einfachsten wäre, alle alten Stofffetzen in der Hütte zusammen zu binden und ihr damit die Beine zusammen zu schnüren, dass sie wieder gehen oder mindestens stehen könne. In diesem Zustand wurde sie von den Schwestern in Mayo Darle entdeckt. Gemäss ihrer Grossmutter denken sie nicht mehr daran, dass ihr eine Operation helfen könne. Als die Schwestern sie bei der ersten Gruppe der Ashia-Kinder mit ins Spital nehmen wollten, verweigerte die Grossmutter die Operation. Auf Zusprechen von anderen Menschen befolgte sie nun doch noch den Rat der Schwestern. Fabilatou ist das Jüngste von zwei Kindern. Ihre Eltern versuchen ihr Leben in Douala zu meistern. Fabilatou konnte wegen ihrer Krankheit nie zur Schule gehen. Als sie hörte, dass ihr geholfen werden kann, fühlte sie sich befreit von einer schweren Last.

Auche Ndongmo, 2 Jahre

OP finanziert durch Facebook-Sammlung (Stand Juni 2011: nach Operation zu Hause)

Sie ist zwei Jahre alt und das einzige Kind der Familie Ndongmo. Als sie geboren wurde, war alles ganz normal. Aber als sie 1 Jahr alt wurde und begann, zu gehen, wurden ihre Beine schief und deformierten sich auseinander. Die Eltern wollten schon früh reagieren. Die Nachbarn sagten ihnen, das würde sich später von alleine wieder auswachsen. Auche wurde grösser, ihr Gewicht schwerer und sie hatte immer mehr Schmerzen beim Gehen. Ihre Eltern hörten in Mayo Darle davon, dass dank Operationen und Ashia-Spendern solchen Kindern geholfen werden kann. Sie baten für ihr Kind um Hilfe. Herzlichen Dank von der ganzen Familie für die Hilfe der Ashia-Spender!

März 2011:
Spendenübergabe für 2 weitere Kinder aus Njinikom

März 2011:
Spendenübergabe für 5 weitere Kinder aus Mayo Darle

März 2011:
Spendenübergabe für 4 weitere Kinder aus Bafut

April 2011

nach der OP, im Herbst 2011

März 2012

Blaise Tamukong, 11 Jahre

OP finanziert durch private Spende (Leider hat sich sein Gesundheitszustand nach der OP vom April 2011 erneut
verschlechtert, so dass er demnächst dank der Ashia Weihnachtssammlung 2011 eine zweite OP erhält.
Bisher unser einziges Kind, das einen Rückfall hatte.)

Vorgeschichte: Blaise ist elf Jahre alt. Er ist der Sohn von Emmanuel, einem Schweisser, und Marie, einer Hausfrau. Sie leben in Bamenda. Blaise musste sich einer orthopädischen Behandlung unterziehen, welche über 1000 CHF kostete. Welche Eltern in Kamerun können sich dies schon leisten? Dieser Junge war so glücklich, als er hörte, dass seine Beine eines Tages ganz gerade sein würden und dass er gehen und spielen kann, wie alle anderen Kinder, und sich gänzlich frei von seiner Behinderung fühlen kann. Er freute sich so, ohne Schmerzen zur Schule gehen zu können und zu sitzen, ohne dass ihn seine Beine stören. Vielen Dank den Spendern, dass ihm geholfen werden konnte!

Precious Chah, 4 Jahre

OP finanziert durch private Spende (Stand November 2011: nach der Reha gesund zu Hause)

Precoius’ Eltern leben getrennt. Der Vater treibt sich in Bamenda herum und lebt von der Hand in den Mund. Die Mutter wollte folgen, doch sie versucht jetzt, ein kleines Geschäft mit An-/Verkauf von kleinen Dingen auf die Beine zu stellen. Sie besitzen kein Land und mieten ein kleines Häuschen für 5000 CFA (= 12 CHF). Precoius hat noch ein Geschwisterchen. Sie ist das Jüngste. Die Schwestern im Spital versuchen nach wie vor, den Vater zur Arbeit zu überzeugen.

Racheal Nayah, 6 Jahre

OP finanziert durch private Spende (Stand November 2011: nach der Reha gesund zu Hause)

Racheals Eltern wohnen in der Nähe von Nkom. Die Eltern besitzen dort eine kleine Farm, mit der sie es gerade noch so schaffen, genügend zu Essen für die Familie zu ernten. Sie haben 4 Kinder und Racheal ist das dritte. Sie wohnen in einem Haus mit 3 Zimmern und haben keine Tiere. In ihrem Feld pflanzen sie Mais und Jams an.

Wisdom Afanwi, 3 Jahre

OP finanziert durch private Spende (Stand November 2011: nach der Reha gesund zu Hause)

Dieser kleine Junge schaut so aufgeweckt und schlau aus, doch seine Beine behinderten ihn sehr stark. Er konnte nicht frei wie andere Kinder herum tollen. Seine Eltern waren nicht in der Lage, die Kosten für die Operation zu übernehmen, weil sie sehr viele Verpflichtungen in ihrem eigenen Umfeld wahrnehmen müssen. Dieses Kind wollte sich frei wie alle Kinder fühlen. Er wünschte sich gerade und normale Beine, um damit in die Schule gehen zu können und mit den Schulkameraden spielen zu können. Der Wunsch der Familie, dass jemand diesem süssen Jungen hilft, und die Kosten übernimmt, ging in Erfüllung. Dies gab ihm Hoffnung für sein ganzes Leben. Sie wünschen den Spendern Gottes Segen und nur das Allerbeste!

Kaled Mbengang, 9 Jahre

OP finanziert durch Ashia Weihnachtssammlung 2010 (im November 2011 operiert)

Kaled wurde im November 2011 erfolgreich operiert. Glücklich ging er nach der Operation nach Hause. Seine Eltern sind so dankbar und werden es den Spendern nie vergessen. Er ist das 3. Kind von 5 in seiner Familie. Er geht in die dritte Klasse. Er ist ein intelligenter Schüler und lernt gerne. Es war schwierig für ihn, mit den krummen Beinen zu gehen und mit seinen Klassenkameraden mitzuhalten. Sie lachten ihn deswegen aus und spotteten über ihn. Er litt sehr darunter. Seine Schwester hat das gleiche Schicksal wie er, konnte aber bisher noch nicht operiert werden, da es der Familie am Geld mangelt. ..

Shanelle Meudoh, 3 Jahre

OP finanziert durch private Spende (Stand November 2011: nach der Reha gesund zu Hause)

Shanelle musste sich ebenfalls einer orthopädischen Behandlung unterziehen. Sie ist die Tochter von Marcellus Megikah und Bibi Rachel. Der Vater ist ein arbeitsloser junger Mann, der von Zeit zu Zeit etwas arbeitet, um seine Familie über Wasser zu halten. Die Mutter ist Hausfrau. Die Behandlung ihrer kleinen Tochter konnten Sie sich nicht leisten.

Shanelle hatte grosse Schwierigkeiten beim Gehen. Sie brauchte dringend Unterstützung und eine Behandlung. Bevor sie operiert wurde, konnte sie nicht zur Schule gehen. Auf dem Foto links ist sichtbar, wie schief ihre Beine waren. Vielen Dank denen, die diesem kleinen netten Mädchen halfen und Hoffnung und Freude im Leben schenkten!

März 2011: Gruppenfoto aller 8 operierten Kinder aus Mayo Darle
OPs finanziert durch MAN INVESTMENTS PFÄFFIKON, alle Kinder nach der Reha gesund zu Hause.
v.l.n.r.: Badamassi Mohamadou, Fomene, Fomond, Valentine, Pamene, Mohamadou Mou, Junior, Rogayatou

März 2011: Gruppenfoto mit 4 von 7 operierten Kinder aus Bafut
OPs finanziert durch MAN INVESTMENTS PFÄFFIKON, alle Kinder nach der Reha gesund zu Hause.
v.l.n.r.: Stephanie, Mireille, Sandrine, Rim

Kelly, 7 Jahre

OP finanziert durch MAN INVESTMENTS PFÄFFIKON (Stand April 2011: nach der Reha gesund zu Hause)

Kelly ist ein Einzelkind und ihre Mutter ist alleinerziehend. Sie bezahlte einen kleinen Anteil an die Operation. Mit kleinen Geschäftchen in Bamenda versucht sie sich über Wasser zu halten. Ursprünglich kommen sie aus Nkambe.

Kona Dilane 4 Jahre

OP finanziert durch MAN INVESTMENTS PFÄFFIKON (Stand April 2011: nach der Reha gesund zu Hause)

Dilanes Mutter ist alleinerziehend und hat ein kleines Geschäftchen. Sie wusste nicht, was mit ihrem Sohn tun, als sie sah, dass die Beine immer schiefer wurden. Sie hoffte, es würde sich von selbst wieder korrigieren. Im Spital wurde sie darüber aufgeklärt, dass nur noch eine Operation helfen würde. Sie weinte und bat die Schwester um Hilfe. Sie versuchte, Geld für die Operation aufzutreiben und einen kleinen Anteil brachte sie selber zusammen. Dilanes Mutter hat 3 Kinder und wohnt in Bamenda.

Sam Stephanie, 5 Jahre

OP finanziert durch MAN INVESTMENTS PFÄFFIKON (Stand April 2011: nach der Reha gesund zu Hause)

Stephanie ist dreijährig. Sie scheint sehr klug zu sein, litt aber an einer Missbildung beider Beine. Als Stephanie ein Jahr alt war, haben ihre Eltern die Missbildung bemerkt, aber nach einiger Zeit gedacht, sie sei zurückgegangen. Leider war das Gegenteil der Fall und sie wurde ins Krankenhaus gebracht. Der Arzt ordnete eine Operation und eine Kalzium-Kur an, da ihr Kalziumspiegel viel zu niedrig war. Stephanies Eltern sind Bauern und sie konnten sich die Operation ihrer Tochter nicht leisten. So wartete sie geduldig und war trotzdem ein aufgestelltes und glückliches Mädchen.

Nwenlanui Quinabelle, 3 Jahre

OP finanziert durch MAN INVESTMENTS PFÄFFIKON (Stand April 2011: nach der Reha gesund zu Hause)

Quinabelle ist zwei Jahre und acht Monate alt. Sie besucht den Kindergarten in ihrem Dorf. Ihre Familie ist sehr arm und ihre Mutter konnte nicht für eine Operation der Missbildungen ihrer Tochter aufkommen, sie ist alleinerziehend und handelt mit den Erträgen aus der Ernte ihres Kleinbauerhofs. Quinabelle ist ein aufgestelltes, herziges Kind.

Njenji Sandrine, 5 Jahre

OP finanziert durch MAN INVESTMENTS PFÄFFIKON (Stand April 2011: nach der Reha gesund zu Hause)

Sandrine ist ein liebes kleines Mädchen, das immer lächelt, obwohl sie an einer schweren Missbildung ihrer Beine litt. Wenn sie stand, bilden ihre Beine ein O, wie auf den Fotos sichtbar ist. Ihre Eltern sind sehr arm, da ihr Haus niedergebrannt ist und sie nun eines mieten müssen. Sie versuchten, ein neues zu bauen und jetzt brauchte ihre Tochter eine Operation, die sie sich nicht leisten konnten. Beide sind sehr glücklich, dass Sandrine nun eine Behandlung erhalten hat. Sie ging auch vor der OP jeden Tag zur Schule, obwohl sie dort von ihren Mitschülern ausgelacht wurde. Auch ihre Geschwister gehen zur Schule, obwohl es nicht einfach ist, das Geld für die Schule aufzutreiben. Sandrines Eltern sind Bauern und verdienen dadurch den Unterhalt für die ganze Familie. Sie versuchen alles, um gut für ihre Kinder sorgen zu können.

Mewah Mireille, 3 Jahre

OP finanziert durch MAN INVESTMENTS PFÄFFIKON (Stand April 2011: nach der Reha gesund zu Hause)

Mireille wurde im Jahre 2006 geboren. Im Alter von zwei Jahren wurden bei ihr Missbildungen an den Beinen festgestellt, aber ihre Familie hatte zu wenig Geld, um mit ihr ins Krankenhaus gehen zu können. Ihre Eltern dachten, dass die Missbildungen zurückgehen würden. Dies war nicht der Fall, und so wurde sie ins Krankenhaus gebracht, wo ein Physiotherapeut und die Ärzte eine Operation anordneten. Obwohl Mireille es nicht einfach hatte, ging sie jeden Tag zur Schule. Sie konnte vor der OP nur langsam gehen, war aber immer schon ein glückliches und aufgestelltes Kind. Mireille Familie ist arm, ihre Eltern sind Bauern und verdienen so ihren Unterhalt.

Mai Rim, 4 Jahre

OP finanziert durch MAN INVESTMENTS PFÄFFIKON (Stand April 2011: nach der Reha gesund zu Hause)

Rim stammt von einer Familie mit drei Kindern. Er hatte sich ganz normal entwickelt, bis seine Eltern feststellen mussten, dass er missgebildete Beine hatte. Da war Rim zwei Jahre alt. Sie wussten nicht, an wen sie sich wenden konnten. Da hat jemand sie zu Sajocah geschickt. Es war klar, dass Rim und seine Schwester operiert werden mussten. Da die Eltern wegen der Operation bei den Kindern sein mussten, haben die Schwestern jemanden organisiert, der sich um den Hof kümmert. Rims Vater ist Kleinbauer und er versorgt die Familie durch Handel mit den Erträgen des Hofes. Rims Eltern arbeiten hart, damit sie sich einen Anteil der Operationen ihrer Kinder leisten konnten, denn sie wollten ihre Kinder nicht mehr leiden sehen.

Fomon Sonhafo Forland, 4 Jahre

OP finanziert durch MAN INVESTMENTS PFÄFFIKON (Stand April 2011: nach der Reha gesund zu Hause)

Forland ist viereinhalb Jahre alt und das älteste von vier Kindern. Er kam ohne Missbildungen zur Welt und sein Wachstum war bis zu seinem zweiten Lebensjahr normal. Danach begannen seine Beine in X-Form zu wachsen. Seine Eltern konnten ihn nicht ins Spital bringen, da ihnen die finanziellen Mittel dazu fehlten. Die Missbildungen machten sich immer mehr bemerkbar und Forland weinte viel, da ihm die Beine weh taten. Er war für das Schuljahr 2010/2011 angemeldet, aber durch seine Behinderung konnte er nicht jeden Tag zur Schule gehen. Schon vor seiner Operation in Njinikom am 13. November 2010 wussten die Eltern, wie es Forland ging, sie hatten jedoch zu wenig Geld, um ihn operieren zu lassen. Heute ist die ganze Familie glücklich darüber, dass Forland wieder normal gehen kann.

Junior Albanous, 5 Jahre

OP finanziert durch MAN INVESTMENTS PFÄFFIKON (Stand April 2011: nach der Reha gesund zu Hause)

Junior ist das jüngste von drei Kindern, er wird 2011 fünf Jahre alt. Als Junior ein Jahr alt war, verliess seine Mutter die Familie und sein Vater musste den Jungen alleine grossziehen. Niemand weiss etwas von Juniors Mutter. Junior besucht den Kindergarten und er ist der einzige Junge in der Familie. Als er gelernt hat zu gehen, kam es an seinen Beinen zu Missbildungen. Sein Vater schenkte dem aber keine Beachtung, bis die Schwestern feststellten, dass Juniors’ Beine operiert werden müssen. Obwohl er für die staatliche Sekundarschule arbeitet, konnte er sich nicht richtig um seine Kinder kümmern. Schon seit zwei Jahren hatte er für Junior und seine Schwester kein Schulgeld mehr bezahlt. Andere freuen sich mehr über Juniors Operation als sein Vater. Junior ist sehr glücklich, dass er operiert wurde. Er ist ein sehr intelligenter und lieber Junge.

Fomene Watio Rohelle & Pamene Watio Rohelle, 4 Jahre

OP finanziert durch MAN INVESTMENTS PFÄFFIKON (Stand April 2011: nach der Reha gesund zu Hause)

Fomene und Pamene sind Zwillingsschwestern. Ihr Vater ist 29 Jahre alt und blind, da er einen falsch gebrannten Whisky getrunken hatte. Bei der Geburt der Mädchen waren keine Missbildungen zu sehen, aber nach einem Jahr machten sich erste Probleme bemerkbar. Die beiden konnten nur auf dem Bauch robben und mit zwei Jahren konnten sie noch immer nicht gehen, da ihre Füsse zu schwach waren, um das Körpergewicht zu tragen. Mit der Zeit wurden die Missbildungen immer mehr sichtbar und die Mädchen weinten viel vor Schmerz an den Füssen. Seit der Operation im Spital von Njinikom im November 2010 können die Zwillinge normal gehen und sind sehr glücklich. Da ihr Vater blind ist, bleibt jedoch die Einschulung der Mädchen ein Problem.

Rogayatou Abdourahim, 13 Jahre

OP finanziert durch MAN INVESTMENTS PFÄFFIKON (Stand April 2011: nach der Reha gesund zu Hause)

Rogayatou ist das zweitälteste von vier Kindern, sie hat drei Brüder. Sie ist dreizehn Jahre alt und besucht die vierte Klasse der staatlichen Primarschule. Ihre Eltern trennten sich und alle Kinder, bis auf das jüngste, blieben beim Vater. Kurz nachdem ihre Mutter das Haus verlassen hatte, wurde Rogayatou krank und sie konnte ihre Beine nicht mehr bewegen. Ihr Vater brachte sie dann zu einem traditionellen Heiler, der sie mit einer Rasierklinge um die Hüften und an den Beinen schnitt und die Beine dann eng zusammenschnürte, bis Abdrücke zu sehen waren. Rogayatous Schmerzen wurden jedoch nicht gelindert. Nach dieser Behandlung ging sie wieder zur Schule. Der Schulweg war eine Herausforderung für sie, bis zu jenem Tag, als Rogayatous Mutter sie ins Spital brachte. Viele Familienmitglieder waren nicht einverstanden damit, haben jedoch ihre Meinung geändert, als sie sahen, wie sich Rogayatou dank Beinschienen und Krücken besser bewegen konnte. Viele, die selber eine Behinderung haben, möchten nun wie Rogayatou im Spital behandelt werden. Rogayatous Mutter ist überglücklich und weiss kaum, wie sie sich für die Hilfe und Spenden für ihre Tochter bedanken kann.

Mohamadou Mou, 8 Jahre

OP finanziert durch MAN INVESTMENTS PFÄFFIKON (Stand April 2011: nach der Reha gesund zu Hause)

Mohamadou ist das älteste von drei Kindern. Er ist acht Jahre alt und besucht die erste Klasse in der Parents School, die erst neulich gebaut wurde. Als er fünf Jahre alt war, schlug er vor dem Haus auf dem Boden auf, nachdem seine Mutter ihn geschlagen hatte. Maladou blieb eine Zeit lang bewusstlos und alle dachten schon, er würde sterben. Aber Gott half und Mohamadou wurde wieder gesund, nur seine Beine blieben steif. Die Schwestern fanden ihn so zu Hause. Sie holten ihn und seine Beine wurden operiert. Seine Familie ist sehr glücklich, dass es ihm wieder gut geht. Mohamadou macht grosse Fortschritte beim Gehen mit den Schienen und er lernt, wie er sie selber an- und ablegen kann. Die ganze Familie ist sehr dankbar für alle Spenden, die es ermöglicht haben, dass der Junge wieder ein normales Leben führen kann.

Valentine, 8 Jahre

OP finanziert durch MAN INVESTMENTS PFÄFFIKON (Stand April 2011: nach der Reha gesund zu Hause)

Valentine ist das älteste von drei Kindern. Eines seiner Geschwister ist erst kürzlich verstorben. Er ist acht Jahre alt und in der zweiten Klasse der staatlichen Primarschule. Valentine kam ohne Missbildungen zur Welt. Als seine Mutter eines Tages zur Arbeit ging und er mit seinem Vater in der Küche war, fiel Valentine ins Feuer. So begannen die gesundheitlichen Probleme. Nach dem Vorfall blieb ein Bein steif und Valentine konnte das Knie über Jahre nicht beugen. Valentine hat sich dann beim Spielen mit Freunden noch das gesunde Bein ausgekugelt und er wurde nach Mayo Darle ins Spital gebracht. Dort wurde das Bein wieder eingekugelt und es wurden ihm Schmerzmittel verabreicht. Am nächsten Tag wurde Valentine im Spital in Njinikom an beiden Beinen operiert. Jetzt kann er sich wieder normal bewegen und er hat auch sein Lachen wiedergefunden. Valentine möchte zurück nach Bafut, weil seine Familie dort ist. Sein Vater ist ein einfacher Bauer und ein verantwortungsloser Mann, der nicht für seine Frau und die Kinder sorgen kann. Er kümmerte sich nicht darum, dass Valentine nach seiner Entlassung aus dem Spital wieder zur Schule gehen konnte. Da der Schulweg sehr lang ist, konnte Valentine nicht zu Fuss gehen. Zum Glück kann er jetzt wieder wie ein gesundes Kind gehen.

Badamassi Mohamadou, 15 Jahre

OP finanziert durch MAN INVESTMENTS PFÄFFIKON (Stand April 2011: nach der Reha gesund zu Hause)

Badamassi ist das dritte Kind eines Mannes, der drei Frauen hat. Der Junge kam ohne Behinderung zur Welt. Als er drei Monate alt war, machten sich Lähmungserscheinungen in den Füssen bemerkbar. Badamassi konnte seine Füsse nicht bewegen. Sein Vater hatte ihn nie in ein Spital gebracht, jedoch zu traditionellen Heilern, die erfolglos Hautritzungen durchführten. Im Alter von zwei Jahren konnte Badamassi seine Füsse etwas bewegen. Doch er konnte nicht kriechen, weil die Füsse sehr dünn und zerbrechlich waren. Mit drei Jahren machte der Junge seine ersten Schritte mit Füssen, die für sein Alter viel zu klein waren. Mit sechs Jahren wurde Badamassi eingeschult, er musste aber ziemlich jede Klasse wiederholen. In der Schule wollte er immer mit den anderen Kindern spielen, was jedoch schwierig war, da er nur mit einem Stock gehen konnte und ein ganzer Fuss schief gewachsen war. Heute, nach seiner Operation, ist Badamassi ein sehr fröhliches Kind, er kann normal gehen.

Spendenübergabe Bafut Herbst 2010
für Kinderoperationen finanziert durch
MAN INVESTMENTS PFÄFFIKON SZ

Spendenübergabe Bafut Herbst 2010
für Kinderoperationen finanziert durch
MAN INVESTMENTS PFÄFFIKON SZ

Operation Kinder Kamerun

Unzählige Kinder warten noch auf eine Operation.

Operation Kinder Kamerun
Operation Kinder Kamerun Operation Kinder Kamerun
Operation Kinder Kamerun Operation Kinder Kamerun
Operation Kinder Kamerun Operation Kinder Kamerun
Operation Kinder Kamerun Operation Kinder Kamerun
Operation Kinder Kamerun

...vorher...

Operation Kinder Kamerun

...nachher: Patientin im Spital kurz nach der Operation.

Operation Kinder Kamerun

Zu Besuch an Ostern 2010.

Operation Kinder Kamerun

Patientin mit Schienen und Spezialschuhen nach der OP.

Operation Kinder Kamerun

Rollstühle für die Patienten gespendet durch Ashia.

Operation Kinder Kamerun

Operierter Klumpfuss

Operation Kinder Kamerun

Das Gehen muss nach der Operation neu geübt werden.

Operation Kinder Kamerun

Zu Besuch an Weihnachten 2009 in der Rehabilitation.

Operation Kinder Kamerun

Zu Besuch bei den kleinen Patienten, Ostern 2009.

Operation Kinder Kamerun
Operation Kinder Kamerun Operation Kinder Kamerun